Diese Seite ist noch unvollständig und wird in Kürze ergänzt.
Für die ersten Versuche ist die Möglichkeit, sich eine zeitlich auf 6 Monate befristete kostenlose digitale ID bei Verisign zuteilen zu lassen sehr zu empfehlen. Der Unterschied liegt darin, daß man keinen weiteren zugriff auf eine solche digitale ID hat, also die ID nicht vorzeitig wieder deaktivieren kann ....
Hat man damit ein wenig (spielerische) Erfahrung gesammelt, kann man sich immer noch entscheiden, eine vollwertige digitale ID bei Verisign zum Preis von derzeit knapp $10 USD für ein Jahr zu erwerben. Man sollte eine Trial-ID (die Test-ID für 6 Monate) allerdings nicht zu sehr publik machen, da man diese digitale ID ja nur zum Testen verwenden möchte, und die ID nach 6 Monaten ihre Gültigkeit verliert. Erhält man nach diesem Zeitpunkt eine Nachricht von einem Benutzer, der noch die "alte" digitale ID zum Verschlüsseln verwendet eine verschlüsselte Nachricht, so können Sie diese Nachricht vermutlich nicht mehr entschlüsseln, da Ihre digitale ID ja abgelaufen ist.
Sie sollten sich unbedingt eine Sicherheitskopie Ihrer digitalen ID auf einem weiteren Datenträger (z.B. Diskette, Bandlaufwerk, ZIP-Drive o.ä.) ablegen. Wenn Ihre digitale ID einmal verlorengeht (Festplattencrash oder Neuinstallation), haben Sie keine Möglichkeit mehr, an diese heranzukommen. Im Internet Explorer 4.0 werden im Bereich Internet Optionen unter der Registerkarte Inhalt die Zertifikate verwaltet. Sie können hier auch auf Ihre eigenen Zertifikate zugreifen und diese exportieren bzw. importieren. Zum exportieren geben Sie der digitalen ID einen bezeichnenden Namen und ein Paßwort. Sie benötigen das Paßwort zwingend beim importieren einer digitalen ID. Gehen Sie sorgsam mit Ihrer abgespeicherten digitalen ID um und behandeln Sie diese wie eine Original-Unterschrift auf einem Blanko-Scheck. Derzeit hängt zwar noch nicht so viel von einer digitalen ID ab, aber lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis sie sich auch gegenüber einem Bankrechner durch eine solche ID eindeutig identifizieren (solche IDs werden sicher bald auch auf Chipkarten verfügbar sein). Die digitale ID auf Ihrem Rechner enthält nämlich Ihren Private-Key zum Anfügen einer digitalen Signatur an gesendete Nachrichten und zum Entschlüsseln von empfangenen Nachrichten die mit Ihrer digitalen ID (in diesem Fall mit dem Public-Key) verschlüsselt wurden.
Über die Eigenschaften eines Kontos (Extras - Konten - Schalfläche Eigenschaften) gelangen Sie u.a. zur Registerkarte Sicherheit, wo man einem Email-Konto eine digitale ID zuordnet. Hierzu muß zunächst ein digitlaes Zertifikat beantragt und installiert worden sein (die Installation erfolgt automatisch im Internet Explorer 4.0, sofern man genau nach Vorschrift bei der Registrierung vorgegangen ist). Normalerweise wird eine solche digitale ID direkt einer bestimmten Email-Adresse zugeordnet, und kann dann auch nur in Verbindung mit genau dieser Email-Adresse genutzt werden. Wenn man die Option zum Verwenden einer digitalen ID aktiviert, so kann man auch nur aus vorhandenen digitalen IDs auswählen, die für die diesem Konto zugeordnete Email-Adresse beantragt wurden. Sollten Sie noch keine digitale ID besitzen, so führt Sie eine Schaltfläche von hier direkt zu einer Website, die Ihnen die Beantragung einer digitalen ID für das gerade geöffnete Konto ermöglicht.
Hierbei ist zu beachten, daß bei der Schreibweise der Email-Adresse auch Groß- und Kleinschreibung zu berücksichtigen sind. Die Schreibweise in der digitalen ID muß exakt mit der Schreibweise der Email-Adresse im Konto übereinstimmen. Die digitalen IDs selbst werden übrigens nicht in Outlook Express, sondern im Internet Explorer 4.0 verwaltet (Menü Ansicht - Internetoptionen - Registerkarte Inhalt - Abschnitt Zertifikate - Schaltfläche Eigene).
|